Rhein-Weser-Germanen im 1. Jahrhundert vor Christus
Rhein-Weser-Germanen im 1. Jahrhundert vor Christus

Tische und Bänke

 

Schlicht, einfach und zerlegbar sollen sie sein. Außerdem habe ich mich an der schlichten Bank orientiert, die in Porz-Lind gefunden wurde.

 

Wo kriegt man was:

                                                                                         FOTOS KOMMEN NOCH !

Bohlen und Kanthölzer:

 

Fichte/Tanne/Kiefer in jedem Baumarkt. Ist für meine Darstellung aber nix, da es dieses Holz am Mittelrhein/Niederrhein damals kaum gab (nur´n bischen Kiefer).

 

Eiche/Buche passt besser und gibt´s online bei Holzgroßhändlern/Sägewerken für relativ kleines Geld als B-Ware bis an die Haustüre geliefert.

 

Buchenholz-Rundstab und Dübel gibt´s im Baumarkt, kann man aber auch aus Ästen selber schnitzen (Äste: In jedem gut sortierten Wald, dann gerne auch Haselnuß).

 

Apropo selbermachen: Mit einem Eimer voll Elektrogeräten geht´s natürlich schneller und sehr sauber. Wer´s rustikaler haben will und vorallem die Zeit investieren kann, kann durch die gute alte Handarbeit natürlich dem Original optisch näher kommen.

 

 


Bänke

 

Bohle (30-40cm breit, 30-40mm stark) auf gewünschtes Maß ablängen.

In jede Ecke, 5cm von jeder Kante entfernt, ein 25mm Loch, leicht schräg nach außen (5° - Geodreieck) durchbohren. Vorher eine Schablone aus Restholz mit einem Musterloch anfertigen = einmal einmessen + viermal das gleiche Ergebnis. Spart Zeit und Nerven.


Vier Kanthölzer auf gewünschte Sitzhöhe ablängen.

In jeweils eine Stirnseite der Kanthölzer eine 25mm starke, 5cm tiefe Bohrung einbringen.

Vier Rundstäbe, 25mm Durchmesser und 10cm lang, herstellen.

In die Kantholz-Aufnahmen einleimen.

Kanthölzer mit dem Rundstab durch die Bohlenbohrungen stecken und auf geradem Untergrund Wackelfreiheit testen, ggfls. Kanthölzer unten vorsichtig anpassen (Feile).

Durch die Rundstäbe, direkt über der Bohle, jeweils eine Querbohrung (8-10mm) anbringen und Dübel durchstecken.

Jetzt fällt beim Anheben der Bank kein Bein mehr ab. Aus Erfahrung empfehle ich, jedes Bein und "sein" Loch dezent zu markieren. Das hilft beim Aufbau und dem Erhalt der Wackelfreiheit.

 

Varianten:

 

Anstelle einer Bohle kann man auch schmalere Bretter mit Hilfe von Querhölzern (rechts, links und in der Mitte) zu einem breiteren Brett zusammenfügen. Die Querhölzer werden im Normalfall auf die Bretter geleimt und gedübelt, nicht geschraubt oder genagelt.


Kanthölzer/Dübel/Rundstäbe kann man durch entsprechend gearbeitete Äste/Stämmchen ersetzen.


Für eine ganz glatte Sitzfläche kann man die Rundstäbe auch auf Bohlen-Oberkante ablängen. Um ein Herausfallen der Beine beim Anheben zu verhindern, verspannt man die Beine jeder Seite gegeneinander mit einem Querholz, das etwas länger ist, als der Abstand der Beine voneinander. Ggfls. Aufnahmen für das Querholz in die Beine einarbeiten.

 

100% passgenau bleibt das aber nie, da das unbehandelte Holz mit der Luftfeuchtigkeit bzw. -trockenheit schwindet oder quillt.

 

 

Tische

 

Im Prinzip kann man so auch einen Tisch bauen. (Dann mehrere Bretter/Bohlen mittels Querhölzern zu einer breiteren Fläche zusammenfügen). Da normalerweise Tische weniger Gewicht zu tragen haben, reichen hier 2 Querhölzer auf jeder Seite und man kann auch 26mm starke Bretter nehmen. Das spart Transportgewicht. Damit der Tisch nicht so wackelt, sollte man alle Beine miteinander durch Querhölzer verspannen.

 

Wer den Transport-Platz hat, kann die Beine natürlich auch in die Bohle einleimen/keilen und sich den Firlefanz mit Dübeln und verspanntem Querholz sparen.

 

Mein Kofferraum allerdings ist für zerlegte Ware immer sehr dankbar.




 

 

 

 

 


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© Joachim Werthmann