Rhein-Weser-Germanen im 1. Jahrhundert vor Christus
Rhein-Weser-Germanen im 1. Jahrhundert vor Christus

Im Kern  unterscheidet man die Regel- und die Vollbewaffnung.

 

Regelbewaffnung bedeutet, das die Bewaffnung nur aus einer Lanze und einem Schild besteht. Zusätzlich wird noch ein kleines Gebrauchsmesser getragen. Nach Adler wiesen etwa 70% der untersuchten Gräber diese Bewaffnung auf.

 

Von Vollbewaffnung spricht man, wenn neben der Regelbewaffnung auch noch ein Schwert oder großes Haumesser (Sax) geführt wird. Dies trifft nur auf etwa 25% der Grabbefundes zu und wird als Bewaffnung der Anführer/Offiziere angesprochen.

 

Daneben wurde in 10% der Gräber noch ein Beil aufgefunden, das auf Grund von Größe (eher Kleinheit) und Form als Waffe und nicht als Werkzeug angesprochen wird. Interpretiert wird dieser Befund als Nahkampfwaffe, wo es für ein teureres Schwert/Haumesser finanziell nicht gereicht hat.

 

Dazu kommen noch Wurfspeere.

 

Außer den Schilden wird keine Schutzkleidung (Rüstungen, Helme) verwendet.

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© Joachim Werthmann